Donnerstag, 27. Mai 2010

neue schuhe im sommer.

da der sommer bereits kurzzeitig hereingeschaut hat, wollte es sich fäustchen nicht nehmen lassen an dieser stelle einen klassisch schönen sommerschuh vorzustellen. "der superga cotu besticht durch seine leichte verarbeitung und die atmungsaktive leinenoberfläche. damit ist er der optimale begleiter für die warmen tage." jetzt muss der sommer nur mal endgültig kommen! 
gehört wird: 2raumwohnung - 36grad

Freitag, 21. Mai 2010

alte schule im sommer.

da sich die aufregung rund um das kleine derby das spiel gegen frankfurts amateure nun langsam gelegt hat, ist es an der zeit sich wieder den wirklich wichtigen dingen rund um den fussball zu widmen: entscheidend ist nicht wer, wo und wann zu viel, zu wenig oder wahlweise zu passiv war, zu wenig eier in der hose hatte oder bei wem zuviel urin im beutel stand. nein! letztlich ist nur entscheidend wer dabei gut bzw. besser aussieht. 

für diejenigen, die genau in diesem bereich die nase vorne haben wollen, hat fäustchen was ganz feines ausgegraben, so dass es besonders den gesetzteren lesern warm um die doppelherzen werden dürfte. 
ende mai wird diese wunderschöne LEE jeanslatzhose ("Lee Bib Jean") auf den markt kommen und damit schon fast die kommende herbstmode einläuten. die hose besticht durch ihr dunkles denim und den lässigen schnitt. kombiniert wurde sie in diesem fall mit einem hemd der firma heritache research ("Heritage Research Climbing Shirt") und timberlands ("Abington By Timberland Deck Shoe").

da der sommer aber noch längst nicht vorbei ist bzw. eigentlich nicht mal richtig angefangen hat, sei auch auf zwei schöne modelle verwiesen, die der aktuellen chino-mode entspringen und damit auch im sommer das tätowierte bein zu kleiden wissen.

das linke modell nennt sich "Lee Chevy Pant", ist aber trotz der üppigen anzahl von aufgesetzten taschen für den einsatz im handwerk zu schade! das rechte modell, ebenfalls  aus dem hause Lee, kommt da schon schlichter daher. kombiniert wurden beide modelle mit einem leichten sommerschuh, dem "Superga 2750 Cotu Classic".

in diesem sinne: für schönere menschen und gegen gewalt! ;)


Freitag, 14. Mai 2010

kein fleiß, kein preis.


tino stöhnte unter den schlägen seines sparringpartners, teilte aber noch ordentlicher aus. die letzten 4 wochen hatte er sein training nochmals intensiviert. tino war topfit, auf den punkt topfit. übermorgen würde es endlich wieder nach darmstadt gehen und tino gefiel darmstadt. in darmstadt war immer was los, wenn er mit seinen freunden aufschlug - und tino wusste dass man auf darmstadt immer gut vorbereitet sein sollte. 

der endzwanziger hatte schon mehrfach begegnungen mit darmstädter hooligans gehabt und hatte sie zu schätzen gelernt: "in darmstadt geht immer was", hatte er noch in der winterpause bei der traditionellen weihnachtsfeier seines fanclubs für die fahrt geworben und war auf offene ohren gestoßen. der letzte große auftritt seines vereins in darmstadt war immerhin zweieinhalb jahre her und es wurde einfach mal wieder zeit sich von der wehrhaftigkeit des kleinen südhessischen nachbars persönlich zu überzeugen.

tino trainierte also noch einmal abschließend. der schweiß floss in strömen. bei jeden schlag peitschten die tropfen durch das, nach harter körperlicher arbeit riechende gym. noch eine letzte runde würde er sparren, sich dann frisch machen und im anschluss sich als lehrmeister von den fortschritten des nachwuchses überzeugen. der nachwuchs lag tino sehr am herzen. er hoffte inständig, dass er schon bald mit ihm - seite an seite - in die schlacht ziehen würde. doch genauso wusste er, dass er den nachwuchs nicht verheizen durfte. grade beim letzten mal hatten einige seiner frankfurter jungen und auch älteren freunde in darmstadt beinahe einen satz heiße ohren kassiert, weil sie in reiner selbstüberschätzung durch die stadt gezogen waren und fast das pech hatten von einem darmstädter mob überrannt zu werden. mit darmstadt war eben nicht zu spaßen - und genau das hatte er dem sportlich orientierten nachwuchs versucht zu vermitteln.

nicht einmal 30 minuten später schwang sich tino frisch geduscht auf sein rad. es war ein kalter 13. mai und tino zog sich seine mütze über die ohren. der weg ins "trainingslager" der jungen wilden war zwar nicht weit, doch erkälten wollte sich er auf keinen fall. nicht vor diesem großen samstag! nochmal ging tino die einzelnen trainingseinheiten durch, die er dem nachwuchs empfohlen hatte. heute war beinarbeit an der reihe. hoffentlich trainierten sie nicht zu hart. hoffentlich gab es keine verletzungen. er öffnete die tür des gyms. doch was war hier los? kein schweißgeruch lag in der luft. gelächter schallte durch die halle. tino wurde misstrauisch. dann erblickte er den ring. da saß der nachwuchs - und spielte scrabble anstatt zu trainieren. tino war fassungslos. tränen der entäuschung kullerten seine wange herab. aber was sollte er auch von einem nachwuchs erwarten, der das wort "kampfsport" nicht mal richtig schreiben konnte?!

gehört wird: dendemann - stumpf ist trumpf

Donnerstag, 13. Mai 2010

we are your friends.

hier einige impressionen vom auswärtsspiel in karlsruhe und von der anschließenden soulsole II *feat. the annual moustache club award winner 2010*.



Dienstag, 11. Mai 2010

boutique online.


fäustchen schaute in seinen kleiderschrank und es trieb ihm die tränen in die augen. da lagen sie. so viele gute stücke, teils neu mit tag, andere neuwertig oder auch getragen, aber in sehr gutem zustand. fäustchen tat dies leid, dass diese guten stücke in seinem schrank versauerten und da entschloss er sich, etwas dagegen zu tun. das ergebnis findet ihr hier oder nur einen klick auf den boutique-button in der rechten leiste entfernt. alle preise verstehen sich ohne versand. bei interesse schickt ihr bitte eine e-mail an: footballdresser(at)gmx.net

volker aus dem odenwald.

volker spürte seine blase. sie drückte. nein, sie drückte verdammt stark. volker machte sich beinahe in die hose. schon seit wochen hatte volker dem spiel in darmstadt entgegen gefiebert und obwohl es nur die amateurmannschaft sein würde, die in der heinerstadt antreten würde, war es für ihn und seine freunde aus dem fanclub adler-inferno weschnitztal das highlight der ersten jahreshälte.

bereits am frühen morgen hatte er sich gen frankfurt aufgemacht, um mit den ganzen anderen eintracht-fans per zug nach darmstadt zu fahren. er hatte schon viele geschichten von den anderen eintracht'lern gehört, wie es immer darmstadt "abgehe". doch volker war ja nicht alleine. viel konnte ihm bestimmt nicht passieren zwischen all seinen orangenen freunden.

volker war seit kurzem 16 und endlich, endlich durfte er heute alleine mit seinem fanclub zu einem spiel seiner mannschaft fahren dürfen. dass die bisherigen eineinhalb jahre sein vater olaf ihn und die anderen beiden (willi und stefan) vom fanclub zu den heimspielen nach frankfurt begleitet hatte, war bis vor kurzem kein problem gewesen. jetzt aber war volker schon 16 und wollte nicht mehr mit seinem papa ins stadion, jetzt war er erwachsen und wollte auch ein teil der wahnsinnig anarchischen eintracht-westkurve sein.

es war der erste mai gewesen, als volkers vorbereitungen auf das spiel in darmstadt ihren anfang nahmen. volker hatte als aufmerksamer eintracht-fan wie immer eine ausführliche spielvorbereitung für das heimspiel seiner eintracht gegen hoffenheim betrieben. neben den diversen fan-foren und der offiziellen vereinshomepage, hatte er auch die seite der ultras gecheckt. die ultras waren volker schon gleich aufgefallen, als er zum ersten mal im stadion war. die waren so laut und wild, ließen sich nichts gefallen und sagten dem gegner auch ordentlich die meinung. das imponierte volker sehr - und eigentlich wäre volker am liebsten auch gleich ein ultra geworden, aber so leicht ging das nicht.

nun, an diesem ersten mai stand stand volker schon früh am container der ultras, inmitten der ultras - und sofort fühlte sich volker auch ultra-stark. minuten später streifte sich volker sein neues t-shirt über seine schmale brust und damit war auch volker ein mitglied der "anti-lilien-gang", die die ultras ins leben gerufen hatte. volker war jetzt auch fast ein frankfurter ultra. jedenfalls sah er schon fast so aus. selbstbewusst drückte er seine brust raus. volker schien in wenigen minuten um einige zentimeter gewachsen.

jetzt aber stand volker nicht mehr am container. nein, volker stand am frankfurter südbahnhof. bald würde es "abgehen" mit diesen darmstädtern, diese "lilienschweine" wie seine neuen freunde die darmstädter so argwönisch nannten. ob auch er es den darmstädtern zeigen könnte? volker war aufgeregt. seine blase drückte - und dabei hatte er noch nicht mal was getrunken.

gehört wird (auch wenn's schwer fällt): hände hoch - bettnässer